Sogenannter Schüsselstein, Grenzstein der Landesgrenze zu Tschechien. Direkt auf der Staatsgrenze befindet sich ein etwa 2 qm großes Felsstück. In einer Grenzbeschreibung von 1674 wird der „Schließel-Stein“ genannt. Im Felsen sind zwei Kreuze, zwei viereckig ausgehauene Sitze, von denen der eine auf tschechischer, der andere auf deutscher Seite ist und die Jahreszahl 1844 eingemeißelt. Der Stein war mit den Inschriften „Kgr. Bayern“ und „Kgr. Böhmen“ versehen. Im Jahr 1932 wurde der Grenzstein überarbeitet, in die Schüssel setzte man den Grenzstein Nr. 8 und beim bearbeiten des Steines verschwanden die Inschriften der Königreiche.
Landesgrenzstein von 1754. Auf deutscher Seite des Grenzsteins befindet sich ein schräger schwarzer Querbalken mit drei goldenen Sternen. Dies ist das Wappen der Freiherren von Lindenfels auf Erkersreuth. Auf böhmischer Seite ist ein Schild mit den Farben Weiß, Rot und Schwarz. Das Wappen derer von Zedtwitz auf Liebenstein.
Fraischgrenzstein von 1617 zwischen der Reichsstadt Rothenburg und dem Markgraftum Brandenburg-Ansbach (ab 1791 Preußen) Fraisch = Blutgerichtsbarkeit, also dem Recht über Leben und Tod zu richten.
Fraischgrenzstein zwischen der Freien Reichsstadt Nürnberg und dem Hochstift Bamberg von 1607. Mit Wappen des Bischofs Johann Philipp von Gebsattel (Hochstift Bamberg) und der Freien Reichsstadt Nürnberg und querliegendem Richtschwert über beiden Wappen. Fraisch = Blutgerichtsbarkeit, also dem Recht über Leben und Tod zu richten.
Grenzstein von 1582 mit den Wappen des Hochstifts Augsburg und Österreich. 1844 fand eine Grenzrevision zwischen Bayern und Tirol statt. Die Nummer 106 steht für die fortlaufende Nummerierung vom Lech bei Füssen bis zum Bodensee.
Fraischgrenzstein zwischen der Freien Reichsstadt Nürnberg und dem Hochstift Bamberg von 1607. Mit Wappen des Bischofs Johann Philipp von Gebsattel (Hochstift Bamberg) und der Freien Reichsstadt Nürnberg und querliegendem Richtschwert über beiden Wappen. Näheres auf dem Schild neben dem Stein. Fraisch = Blutgerichtsbarkeit, also dem Recht über Leben und Tod zu richten.
Fraischgrenzstein zwischen der Reichsstadt Nürnberg und der Enklave Rothenberg (Kurpfalz Baiern) von 1523. Fraisch = Blutgerichtsbarkeit, also dem Recht über Leben und Tod zu richten.
Grenzstein von 1582 mit den Wappen des Hochstifts Augsburg und Österreich. 1844 fand eine Grenzrevision zwischen Bayern und Tirol statt. Die Nummer 108 steht für die fortlaufende Nummerierung vom Lech bei Füssen bis zum Bodensee.
Dreiländerstein von 1696 zwischen dem Kurfürstentum Bayern, dem Fürstentum Pfalz-Neuburg und dem Hochstift Eichstätt. (B)ayern: M.E.C. = Max Emmanuel Churfürst (P)falz-Neuburg: J.W.C. = Johann Wilhelm Churfürst (E)ichstätt: J.E.B. = Johann Euchar Bischof
Grenzstein des ehemaligen Pflegamtes Reichertshofen. 16. Jahrhundert. Mit dem bayrischen Wappen.